"Reha regional: Wissenschaft, Praxis und Betroffene im Dialog" am 6. November 2026 in Berlin
Unter dem Titel „Reha regional: Wissenschaft, Praxis und Betroffene im Dialog“ lädt die Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (GfR) e.V. und der Rehabilitationswissenschaftliche Verbund Berlin, Brandenburg und Mitteldeutschland (BBMD) zum 27. Rehabilitationswissenschaftlichen Symposium am Freitag, 6. November 2026 in die Bundeshauptstadt nach Berlin ein.
Unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Paul Gellert von der Charité - Universitätsmedizin Berlin wird ein vielseitiges Programm zusammengestellt. Nähere Informationen finden Sie hier.
Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. in 2026 erneut ausgeschrieben
Die Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (GfR) lobt auch in 2026 wieder gemeinsam mit dem Rehabilitationswissenschaftlichen Verbund Berlin, Brandenburg und Mitteldeutschland (BBMD) den Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. aus.
Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro, das wie folgt aufgeteilt wird:
- Platz 1 mit 3.000 Euro
- Platz 2 mit 1.500 Euro
- Platz 3 mit 500 Euro.
Ausgezeichnet werden herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die ein rehabilitations-wissenschaftliches Thema behandeln, deren deutsch- oder englischsprachige Publikation in einer peer-reviewed Zeitschrift nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Das umfasst gemäß § 2 und § 3 SGB IX Untersuchungen zur Abwendung, Beseitigung, Minderung, Verhütung einer Verschlimmerung oder Verhütung negativer Folgen von Behinderungen einschließlich chronischer Erkrankungen. Methodisch können epidemiologische, institutionsbezogene, krankheitsbezogene, therapeutische oder teilhabeorientierte Arbeiten eingereicht werden. Es sind sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge Dritter möglich. Nähere Informationen finden Sie hier.
"Fallmanagement zur Förderung der beruflichen Wiedereingliederung" am 7. November 2025 in Halle an der Saale - Tagungsdokumentation online
„Fallmanagement zur Förderung der beruflichen Wiedereingliederung“: Unter diesem Titel fand das 26. Rehabilitationswissenschaftliche Symposium der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (GfR) e.V. und des Rehabilitationswissenschaftlichen Verbundes Berlin, Brandenburg und Mitteldeutschland (BBMD) am 7. November 2025 in Halle an der statt. Rund 125 Teilnehmende und Referierende fanden sich für den wissenschaftlichen Austausch in den Räumlichkeiten der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland zusammen.
Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Thorsten Meyer-Feil von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurde ein vielseitiges Programm zum Schwerpunktthema Fallmanagement geboten.
Im Rahmen des Symposiums wurde auch in diesem Jahr der mit 5.000 Euro dotierte Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. vergeben. Erstmalig in diesem Jahr wurde der Preis an drei herausragende Arbeiten verliehen. Die Erstplatzierte, Jennifer Marie Burchardi, stellte im Rahmen eines Vortrages ihre prämierte Arbeit „Ü45-Check zur Identifikation von Rehabilitations- und Präventionsbedarf. Eine multizentrische randomisierte kontrollierte Studie in der hausärztlichen Versorgung (PReHa45)" vor.
Zum Abschluss lud Prof. Dr. Paul Gellert bereits zum nächsten Reha-Symposium zum Thema "Reha regional" ein, welches am Freitag den 6. November 2026 in Berlin ausgerichtet wird.
Jennifer Marie Burchardi von der Charité - Universitätsmedizin Berlin gewinnt den Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. 2025
Den diesjährigen Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. erhielt Jennifer Marie Burchardi für ihre Arbeit "Ü45-Check zur Identifikation von Rehabilitations- und Präventionsbedarf. Eine multizentrische randomisierte kontrollierte Studie in der hausärztlichen Versorgung (PReHa45)".
Die Laudatio für die Erstplatzierte hielt Frau Birgitte Gross, Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund, während des 26. Rehabilitationswissenschaftlichen Symposiums „Fallmanagement zur Förderung der beruflichen Wiedereingliederung“ am Freitag, den 7. November 2025 in Halle an der Saale.
Frau Gross überreichte Frau Burchardi den Preisscheck über 3.000 Euro, eine Urkunde sowie einen Blumenstrauß.
Die Studie zeigte, dass ein strukturierter Ü45-Check in Hausarztpraxen den Zugang zu Rehabilitations- und Präventionsleistungen deutlich verbessert und zu mehr bewilligten Maßnahmen führt. Besonders Personen mit gesundheitlichen oder beruflichen Beeinträchtigungen profitierten, und der Check erwies sich als praktikabel und gut akzeptiert.
Die Ergebnisse wurden im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht. Frau Burchardi präsentierte die Arbeit dem Publikum des Rehabilitationswissenschaftlichen Symposiums.
Erstmalig wurden Platz 2 und 3 ebenso mit einem Preisgeld honoriert. Den zweiten Platz belegte in diesem Jahr Sophie Schellack von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. mit der Publikation „Predictive factors for return to work among cancer survivors in Europe: A systematic review“ und erhielt ein Preisgeld i.H.v. 1.500 Euro. Rang drei, mit 500 Euro honoriert, erreichten Nadja Freymüller und Tobias Knopp von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit ihrer gemeinsamen Publikation „Social work practice and outcomes in rehabilitation: a scoping review“. Eine ausführlichere Dokumentation zu der Preisverleihung und den prämierten Artikeln finden Sie hier.
Wer wir sind? Die GfR e.V. stellt sich kurz vor
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Rehabilitation. Zur Erreichung dieses Zwecks erfüllt die Gesellschaft die Aufgabe, die Rehabilitationswissenschaften als eigenständigen, interdisziplinären Wissenschaftszweig zu fördern und zu ihrer dauerhaften Etablierung in den beteiligten Regionen beizutragen. Nähere Informationen finden Sie hier.
