Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften
e.V.

Dr. Betje Schwarz gewinnt Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V.

Welche Förderfaktoren unterstützen die berufliche Wiedereingliederung nach einem Schlaganfall? Welche Barrieren behindern Return to Work? Dr. Betje Schwarz von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat dazu eine qualitative Meta-Synthese durchgeführt und zusammen mit den Co-Autoren Dr. Marco Streibelt, Deutsche Rentenversicherung Bund, und Dr. Dolores Claros-Salinas, Klinik Schmieder Konstanz, ein Literaturreview vorgelegt.

Für den Artikel zur Untersuchung von Studien zur Wiederaufnahme der Arbeit nach einem zerebralen Insult, der im Journal of Occupational Rehabilitation erschienen ist, wurde Dr. Betje Schwarz mit dem Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. ausgezeichnet. Brigitte Gross, Direktorin bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, überreichte ihr den Preis im Rahmen des 18. Rehabilitationswissenschaftlichen Symposiums "Return to Work durch Prävention und Rehabilitation" im November 2017 in Jena.

Die Auszeichnung wurde von der GfR e.V. bereits zum zweiten Mal in Kooperation mit dem BBS und dem SAT ausgelobt. Platz zwei belegte Prof. Dr. Jan Mehrholz von der Hochschule Gesundheit Gera mit seiner systematischen Übersichtsarbeit nach Cochrane zur Neurorehabilitation nach einem Schlaganfall "Electromechanical-assisted training for walking after stroke", die in der Fachzeitschrift Stroke veröffentlicht wurde.

Den dritten Rang erreichte Martin Brünger von der Charité — Universitätsmedizin Berlin. Brünger hatte die Prävalenz selbstberichteter komorbider depressiver Symptomatik auf Grundlage des Patient Health Questionnaire (PHQ-2) bei Versicherten der DRV Bund vor dem Antritt einer medizinischen Rehabilitation untersucht. Der Artikel "Prevalence of comorbid depressive symptoms in rehabilitation. Results from a cross-indication, nation-wide observational study" erschien im Journal of Rehabilitation Medicine.