Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften
e.V.

Über die Zukunft in der Rehabilitation mit und nach Corona wird am 05. November in Berlin diskutiert

„Die Zukunft mit und nach Corona: Was hat die Krise in der Rehabilitation verändert?“: Das 22. Rehabilitationswissenschaftliche Symposium der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (GfR) und des Rehabilitationswissenschaftlichen Verbundes Berlin, Brandenburg und Mitteldeutschland (BBMD) widmet sich am Freitag, 05. November 2021 den Folgen der Pandemie in der Rehabilitation. Das wissenschaftliche Programm dazu wird von Prof. Dr. Spyra, Charité - Universitätsmedizin Berlin, erstellt und in Kürze auf diesen Seiten präsentiert. 

Das Symposium findet im Hörsaal der Kaiserin-Friedrich-Stiftung, Robert-Koch-Platz 17, 10115 Berlin, statt und entsprechend der aktuellen Situation auch digital via Webkonferenz. 


Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V.  erneut ausgeschrieben

Die Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (GfR) lobt auch in 2021 wieder gemeinsam mit dem Rehabilitationswissenschaftlichen Verbund Berlin, Brandenburg und Mitteldeutschland (BBMD) den Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. aus. 

Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro. Ausgezeichnet werden herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die ein rehabilitationswissenschaftliches Thema behandeln, deren deutsch- oder englischsprachige Publikation in einer peer-reviewed Zeitschrift nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Das umfasst gemäß § 2 und § 3 SGB IX Untersuchungen zur Abwendung, Beseitigung, Minderung, Verhütung einer Verschlimmerung oder Verhütung negativer Folgen von Behinderungen einschließlich chronischer Erkrankungen. Methodisch können epidemiologische, institutionsbezogene, krankheitsbezogene, therapeutische oder teilhabeorientierte Arbeiten eingereicht werden. Es sind sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge Dritter möglich. Nähere Informationen finden Sie hier.


Erfolgreiches erstes digitales Reha-Symposium durchgeführt

„Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis – Chancen und Herausforderungen“: Das 21. Rehabilitationswissenschaftliche Symposium der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften  e.V. (GfR) und des Rehabilitationswissenschaftlichen Verbundes Berlin, Brandenburg und Mitteldeutschland (BBMD) fand am 30. Oktober 2020, bedingt durch SARS-CoV-2, unter besonderen Bedingungen statt. Erstmals wurde das Symposium als digitale Tagung angeboten. Mehr als 130 Teilnehmende verfolgten die Vorträge in dem innovativen Format. 

Prof. Dr. Wilfried Mau von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hatte ein vielseitiges Programm zusammengestellt, durch das er als Moderator der ersten Session führte. Da der wechselseitige Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis das dauerhafte Engagement aller Beteiligten erfordert, damit Innovationen in die rehabilitative Versorgung eingeführt werden und dort ihr volles Potenzial entfalten können, wurden interessante neue Projekte und Initiativen aus der Forschung und Weiterentwicklung der Lehre vorgestellt und diskutiert.

Allerdings wurde die Diskussion an die digitale Ausrichtung des Symposiums angepasst: Die Teilnehmenden konnten über eine Chat-Funktion ihre Fragen stellen und Meinungen äußern. Dr. Marco Streibelt, Deutsche Rentenversicherung Bund, betreute den Chat während der Veranstaltung redaktionell, um nach jedem Vortrag Nachfragen an die Referierenden zu formulieren. Die Keynote zum Auftakt des Symposiums hielt Dr. Rolf Buschmann-Steinhage zu „Anspruch und Realität praxisrelevanter Rehabilitationsforschung – Lösungsansätze aus verschiedenen Perspektiven für die erfolgreiche Umsetzung von Projektergebnissen“. Wie die Umsetzung von Rehabilitationsempfehlungen im Rahmen der Pflegebegutachtung gelingen könnte, zeigte André Golla, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, auf. Von der AOK Nordost und damit aus Sicht eines Leistungsträgers kommentierte dies Chris Behrens unter dem Titel „Verbesserung der Teilhabe von Pflegebedürftigen“.

Die Präsentationen der Vorträge zum 21. Rehabilitationswissenschaftlichen Symposium "Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis – Chancen und Herausforderungen" der Veranstaltung finden Sie hier.


Torsten Rackoll und Dr. Alexander Nave von der Charité
gewinnen Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. 2021

Für ihre Publikation zu einer multizentrischen, randomisiert-kontrollierten Untersuchung zum Fitness-Training bei Patientinnen und Patienten in der Schlaganfallrehabilitation wurden Torsten Rackoll und Dr. Alexander Nave von der Charité - Universitätsmedizin Berlin während des Rehabilitationswissenschaftlichen Symposiums mit dem Forschungs- und Innovationspreis 2020 der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (GfR) e.V. ausgezeichnet. Die Laudatio für die Erstplatzierten hielt Brigitte Gross, Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund, während der digitalen Veranstaltung via Zoom. Dr. Marco Streibelt überreichte den Wissenschaftlern vor Ort an der Charité - Universitätsmedizin Berlin den Scheck über 5.000 Euro, Urkunden und Blumen. 

Daniel Schindel von der Charité - Universitätsmedizin Berlin belegte den zweiten Platz beim Forschungs- und Innovationspreis der GfR  e.V., der in Kooperation mit dem Rehabilitationswissenschaftlichen Verbund Berlin, Brandenburg und Mitteldeutschland (BBMD) ausgeschrieben wurde. Er hatte die Entwicklung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität älterer Patienten mit Schlaganfall im ersten Jahr nach der Entlassung aus der neurologischen Rehabilitation analysiert, um relevante Einflussfaktoren für die Prognose der Lebensqualität zu identifizieren. Sein Artikel "Quality of life after stroke rehabilitation discharge: a 12‐month longitudinal study" erschien in der Fachzeitschrift Disability and Rehabilitation. Brigitte Gross von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund gratulierte ihm in ihrer Laudatio beim digitalen Symposium via Zoom. Dr. Marco Streibelt von der DRV Bund überreichte ihm vor Ort an der Charité - Universitätsmedizin Berlin die Urkunde und Blumen.

Josephine Otto von der Forschungsgruppe Psychosomatische Rehabilitation an der Charité - Universitätsmedizin Berlin hatte die Verteilung von Korrelaten und Mustern der Stressbewältigung bei Patientinnen und Patienten in der Psychosomatischen Rehabilitation untersucht. Sie publizierte ihre Ergebnisse unter dem Titel "Stressverarbeitungstypen unter Patienten in der psychosomatischen Rehabilitation" in dem Journal Fortschritte der Neurologie Psychiatrie und wurde dafür mit dem dritten Platz geehrt. Brigitte Gross beglückwünschte Josephine Otto, die ebenfalls digital zugeschaltet war, via Zoom. Die Blumen und eine Urkunde erreichten die Drittplatzierte per Post. 


Wer wir sind? Die GfR e.V. stellt sich kurz vor

Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Rehabilitation. Zur Erreichung dieses Zwecks erfüllt die Gesellschaft die Aufgabe, die Rehabilitationswissenschaften als eigenständigen, interdisziplinären Wissenschaftszweig zu fördern und zu ihrer dauerhaften Etablierung in den beteiligten Regionen beizutragen. Nähere Informationen finden Sie hier.