Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften
e.V.

"Gesünder Altern: Gesundheitsförderung und Teilhabe über die Lebensspanne" am 4. November 2022 in Leipzig

In 2022 findet das nunmehr 23. Rehabilitationswissenschaftliche Symposium der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (GfR) e.V. und des Rehabilitationswissenschaftlichen Verbundes Berlin, Brandenburg und Mitteldeutschland (BBMD) zum Oberthema "Gesünder Altern: Gesundheitsförderung und Teilhabe über die Lebensspanne" unter der wissenschaftlichen Leitung von Frau Prof. Dr. Anja Mehnert-Theuerkauf präsent in Leipzig statt.

Bitte merken Sie sich hierfür den 4. November 2022 vor. Nähere Informationen zum Programm, Teilnahmebetrag und zur Anmeldung finden Sie hier.


Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. erneut ausgeschrieben

Die Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (GfR) lobt auch in 2022 wieder gemeinsam mit dem Rehabilitationswissenschaftlichen Verbund Berlin, Brandenburg und Mitteldeutschland (BBMD) den Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. aus. 

Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro. Ausgezeichnet werden herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die ein rehabilitationswissenschaftliches Thema behandeln, deren deutsch- oder englischsprachige Publikation in einer peer-reviewed Zeitschrift nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Das umfasst gemäß § 2 und § 3 SGB IX Untersuchungen zur Abwendung, Beseitigung, Minderung, Verhütung einer Verschlimmerung oder Verhütung negativer Folgen von Behinderungen einschließlich chronischer Erkrankungen. Methodisch können epidemiologische, institutionsbezogene, krankheitsbezogene, therapeutische oder teilhabeorientierte Arbeiten eingereicht werden. Es sind sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge Dritter möglich. Nähere Informationen finden Sie hier.


Das 22. Rehabiliationswissenschaftliche Symposium am 5. November 2021 erneut überwiegend digital  ausgerichtet

„Die Zukunft mit und nach Corona: Was hat die Krise in der Rehabilitation verändert?“: Das 22. Rehabilitationswissenschaftliche Symposium der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (GfR) e.V. und des Rehabilitationswissenschaftlichen Verbundes Berlin, Brandenburg und Mitteldeutschland (BBMD) fand am 5. November 2021, bedingt durch SARS-CoV-2, erneut unter besonderen Bedingungen statt. Das Symposium fand auch in diesem Jahr als (überwiegend) digitale Tagung statt. Ein Teil der Referierenden sowie Rednerinnen und Redner befanden sich unter 2G-Bestimmungen im historischen Hörsaal in der Kaiserin-Friedrich-Stiftung in Berlin, wo das Symposium ausgerichtet und gestreamt wurde. Die übrigen Referierenden und knapp 200 Teilnehmenden wurden digital hinzugeschaltet bzw. verfolgten am Bildschirm das Geschehen.

Prof. Dr. Karla Spyra von der Charité - Universitätsmedizin Berlin hatte ein vielseitiges Programm zusammengestellt, durch das sie als Moderatorin der ersten Session "Langzeitfolgen von COVID-19" gemeinsam mit Dr. Thomas Hansmeier führte. Die Diskussion wurde an die digitale Ausrichtung des Symposiums angepasst, und so übernahm das Moderationsteam auch die Chatbetreuung, wo die Teilnehmenden ihre Fragen stellen und Meinungen äußern konnten.

Die Keynote zum Auftakt des Symposiums hielt Dr. Jördis Frommhold von der MEDIAN Klinik Heiligendamm über "Genesen ist nicht gesund - Effizienz der Postcovid Rehabilitation“. In der anschließenden Podiumsdiskussion, professionell moderiert durch Eva Werner, diskutierten folgende Expertinnen und Experten über die Zukunft mit und nach Corona: Frau Dr. Frommhold, Frau Prof. Dr. Kuhlmey von der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Herr Dr. Schmidt von der MEDIAN Unter¬nehmens-gruppe, Herr Prof. Dr. Völler von der Universität Potsdam und der Klinik am See sowie Frau Dr. Weinbrenner von der Deutschen Rentenversicherung Bund.

In der Session II am Nachmittag gaben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler differenzierte Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen der SARS-CoV-2-Pandemie auf den Versorgungs¬bereich der Rehabilitation. Insbesondere ging es auch darum, welche Lehren aus wissen-schaftlicher und versorgungsorganisatorischer Sicht für die Zukunft gezogen werden können.
Im Rahmen des Symposiums wurde in diesem Jahr erneut der mit 5.000 EUR dotierte nunmehr 6. Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. durch Brigitte Gross, Deutsche Rentenversicherung Bund, vergeben. Die Preisträgerin PD Dr. Annett Salzwedel stellte ihre prämierte Arbeit im Rahmen eines Kurzvortrages vor.


PD Dr. Annett Salzwedel von der Universität Potsdam
gewinnt Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. 2021

Brigitte Gross (rechts) überreicht PD Dr. Annett Salzwedel (links) den Scheck und Urkunde. Foto: Rebecca Falinski

Für ihre Publikation „Patient-reported outcomes predict return to work and health-related quality of life six months after cardiac rehabilitation: Results from a German multi-centre registry (OutCaRe)” zum Forschungsprojekt "Outcome of Cardiac Rehabilitation (OutCaRe)“ wurde PD Dr. Annett Salzwedel von der Universität Potsdam im Rahmen des Rehabilitationswissenschaftlichen Symposiums mit dem Forschungs- und Innovationspreis der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (GfR) e.V. in 2021 erneut ausgezeichnet. Die Laudatio für die Erstplatzierte hielt Brigitte Gross, Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund, während der hybriden Veranstaltung in der Kaiserin-Friedrich-Stiftung in Berlin. Brigitte Gross überreichte der Wissenschaftlerin den Preisscheck über 5.000 Euro, eine Urkunde sowie einen Blumenstrauß. 

Hannah Brock vom Universitätsklinikum Leipzig belegte den zweiten Platz beim Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. 2021, der in Kooperation mit dem Rehabilitationswissenschaftlichen Verbund Berlin, Brandenburg und Mitteldeutschland (BBMD) ausgeschrieben wurde. Sie hatte die berufliche Leistungsfähigkeit (Work Ability Index) und die kognitiven Beeinträchtigungen junger Krebspatienten mittels einer quantitativen, längsschnittlich angelegten Studie an einer großen und heterogenen Stichprobe im Verlauf untersucht. Die Ergebnisse dazu erschienen in der Fachzeitschrift "Journal of Cancer Survivorship" im Artikel "Work ability and cognitive impairments in young adult cancer patients: associated factors and changes overtime - results from the AYA-Leipzig study". Brigitte Gross von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund gratulierte ihr in ihrer Laudatio beim digitalen Symposium via Zoom.

Nadine Schmitt von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat im Rahmen einer prospektiven Kohortenstudie Querschnittsdaten hinsichtlich möglicher beeinflussender Faktoren zur Antragsintention, die insbesondere das vorgeschaltete subjektive Rehabilitationsbedürfnis beeinflussen, analysiert. Sie publizierte ihre Ergebnisse unter dem Titel "Determinanten des subjektiven Rehabilitationsbedürfnisses und der Antragsintention bei Personen mit Rückenschmerzen" in dem Journal "Die Rehabilitation" und wurde dafür mit dem dritten Platz geehrt. Brigitte Gross beglückwünschte Nadine Schmitt, die ebenfalls digital teilnahm, via Zoom.

Wer wir sind? Die GfR e.V. stellt sich kurz vor

Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Rehabilitation. Zur Erreichung dieses Zwecks erfüllt die Gesellschaft die Aufgabe, die Rehabilitationswissenschaften als eigenständigen, interdisziplinären Wissenschaftszweig zu fördern und zu ihrer dauerhaften Etablierung in den beteiligten Regionen beizutragen. Nähere Informationen finden Sie hier.